Monday, July 28, 2008

Ich hasse Hitze

Wahrscheinlich muss ich auswandern. Irgendwo hin, wo diese fürchterliche Hitze mir nicht folgen kann. Ich bin einfach antriebslos, liege den ganzen Tag nur rum, kann nichts machen und schon gar nicht mich selbst zum Sport anregen, weil dann womöglich mein Kreislauf kollabieren würde. Sobald es allerdings kühler wird und vielleicht sogar regnet, blühe ich auf und kann alles erledigen, wovon ich durch die Hitze abgehalten werde.
Ich will Herbst!

Saturday, July 26, 2008

Schöne Wimpern und ein anstrengender Tag

Da ich ja im Moment eher beschäftigungslos bin, habe ich mich umso mehr auf meinen vollgepackten Tag gestern gefreut. Ein Augenarzt Termin um 11.30, dann eine kleine Auszeit Zuhause, ein Termin zur Wimpernverlängerung um 15.00 (ich liebe meine neuen Wimpern!) und um 17.00 das Auto zur Reperatur bringen. Das ganze Fahren bei dem Wetter war schon mehr als ungemütlich. Um 18.30 ging ich dann mit Mathias und seiner Familie essen, darauf gefolgt zu einem französischen Abend mit meinen Eltern.
Um 22.30 musste ich dann passen und mich verabschieden, denn so viel Beschäftigung für jemanden, der zur Zeit eigentlich nichts zu tun hat macht müde. Und glücklich.

Von Schwimmbädern und Navigationsgeräten

Donnerstag sollte ich meinen Bruder von Bonn nach Köln ins Schwimmbad bringen und wieder abholen. Kein Problem, denkt man sich, vor allem nicht mit Navi.
Der Hinweg gestaltete sich als einfach und zurück plante ich, den gleichen Weg zu nehmen. Wäre da nur nicht diese Einbahnstraße gewesen... Ab dort lernte ich die Tücken unseres Navis kennen, was den Unterschied zwischen "links halten" und "links abbiegen" scheinbar nicht verstand. So kam es also, dass ich den Tränen nahe 45 Minuten ziellos durch die Kölner Innenstadt fuhr, ohne zu wissen, wo hin. Als ich endlich wieder in Bonn ankam, nahm ich mir vor, zum Abholen Mathias mitzunehmen, der in solchen Situationen immer Rat weiß. Also fuhr ich vier Stunden später den gleichen Weg wieder nach Köln, siegessicher, da ich diesen ja schonmal gemeistert hatte und... bog in Richtung Dortmund ab. Wie gesagt, links halten ist einfach etwas anderes als links abbiegen! Nach ca. 30 km Umweg kamen wir auch endlich am Schwimmbad an und ich bat Mathias, zurück zu fahren. Und was passierte? Er machte den gleichen Fehler wie ich zuvor und wir landeten wieder in der Kölner Innenstadt. Diesmal mit gefährlich leerem Tank. Eine nervenaufreibende Fahrt später kamen wir endlich Zuhause an und ich schwöre euch: Nie nie nie wieder fahre ich mit dem blöden Navi nach Köln!

Wednesday, July 23, 2008

Langeweile

Schon so ein bisschen langweilig, so gar nichts zu tun zu haben... Mathias hat Praktikum und ich schlafe bis mittags und liege den ganzen Tag nur rum und esse. Langsam sollte ich mir eine Beschäftigung suchen.

Die Mörderkatze

Heute haben Jule und ich einen DVD Abend bei ihr gemacht.
Das Ganze war wirklich nett, aber sie hat leider eine Katze, gegen die ich anscheinend waaaahhnsinnig allergisch bin. Ein Abend voller Schniefen und und Tränen war also angesagt. Wie kann so ein süßes kleines Wesen so eine böse Wirkung auf mich haben?!

Monday, July 21, 2008

Wieder Zuhause

So, nach einem lustigen Wochenende in München bin ich nun auch wieder daheim.
Der Tag heute fing schon super an, indem ich von Mathias Vermieter geweckt wurde, weil er klingelte und danach im Nebenzimmer gebohrt und gehämmert hat wie ein Weltmeister... Ich frage mich ernsthaft, warum man das früh morgens machen muss.
Anschließend hat er dann noch netterweise den Strom abgestellt. Jemand schonmal wabbeligen Toast mit warmer Margarine zum Frühstück gegessen? Na dann wisst ihr ja, wie der perfekte Tag anfängt.
Heute habe ich mein Zimmer endlich fertig eingeräumt und dekoriert, es gefällt mir wirklich gut. Vielleicht folgen in den nächsten Tagen auch noch Fotos, vorausgesetzt, ich finde raus, wie das geht.

Thursday, July 17, 2008

Ha! Das wars dann wohl!

Großartiger Tag heute. Die Wohnung in Bonn ist leer geräumt, nochmal vielen Dank an meinen Vater, meinen Bruder und Mathias. Die Klausur war besser, als erwartet, aber das Kapitel ist nun auch abgeschlossen. Und zu guter Letzt: Ich habe meinen Job in der Tankstelle gekündingt. Ich bin schon länger nicht mehr einverstanden gewesen mit der Geschäftspolitik meiner Chefin.
Das nenn ich doch mal eine gute Bilanz. Aller alter unnötiger Ballast ist aus meinem Leben geworfen und ich bin bereit für neue Schandtaten! Wobei, wenn man die Bilanz mal neutral zieht, sieht es so aus: Kein Job, keine Wohnung, keine Ausbildung. Hilfe, ich bin asozial ;)

Tuesday, July 15, 2008

Things to do in NYC

Ich habe vor ein paar Wochen angefangen, mir eine To-Do-Liste zu erstellen für meinen nächsten New York Aufenthalt. Aufgeteilt ist sie in verschiedene Kategorien (Essen, Shopping, Museum, Konzert/Musical, Sonstiges).

Et voilà:

Essen:
Katz’s Delicatessen


Shopping:
Century 21
Filene’s Basement
Tiffany’s



Museum:
Jewish Museum (Do. 17-20 Uhr pay as you wish)
Museum of Modern Art (Fr. 16-20 Uhr pay as you wish)



Konzert/Musical:
Rooftop Films?
TKTS


Sonstiges:

Jüdisches Viertel besichtigen
Spaziergang über die Brooklyn Bridge
Sex and the City Tour
Lower East Side Walking Tour (Samstags 11 Uhr @ Katz’s Delicatessen)
Central Park Konzert: 7. Sept. Genovis Albright (2 p.m. @ Charles A. Dana Discovery Center)
Walking for Fitness in Central Park ( 10 a.m., 13. Sept. @ North Meadow Recreation Center) $10
Night Court
Mercedes Benz Fashion Week 5-12 Sept.
9/11 Memorial Day?
See Chelsea Hotel
Top of the Rock/ Empire State Building at Night

Die Quälerei hat bald ein Ende

Heute hatte ich meine letzte Veranstaltung in der Uni. Überraschenderweise bekomme ich meinen AG Schein im Strafrecht trotzdem ich drei mal gefehlt habe, was mich wirklich freut. Morgen ist noch die Klausur in Strafrecht dran, für die ich mir allerdings nicht so große Hoffnungen mache.
Und eine weitere Quälerei geht zuende. Morgen hole ich die letzten großen Sachen aus meiner Wohnung und wohne endlich wieder ganz Zuhause. Das ewige Klamotten rüberholen und irgendetwas nicht da zu haben, weil es in Bonn statt Zuhause liegt, ging mir schon sehr auf die Nerven. Sogar die Miete, die ich noch bis Ende des Monats zahle ist mir egal, ich denke, es ist wichtiger, sich wohl zu fühlen, als nur wegen des Geldes irgendwo wohnen zu bleiben.

Ich freue mich jetzt also auf tolle Semesterferien und einen (hoffentlich) guten und ausgeruhten Start ins nächste Semester in mein neues Studienfach.

Monday, July 14, 2008

Das bin ich

Vielleicht sollte ich in meinem ersten Eintrag ein wenig über mich selbst erzählen.
Ich bin 20 Jahre alt und studiere zur Zeit im zweiten Semester Jura. Und das noch ungefähr zwei Tage. Mit der Zeit wurde mit klar, dass der Studiengang nichts für mich ist, nachdem ich jahrelang davon geträumt habe und stolz war, meine Richtung im Leben gefunden zu haben. Soviel dazu.
Im nächsten Semester hoffe ich, einen Studienplatz für English Studies zu bekommen. Ich hoffe, dass mir etwas, woran mein Herz hängt, besser gelingt, als die Vernunftentscheidung Jura.
Desweiteren bin ich sehr reiselustig und gebe gern hart verdientes Geld für meine Urlaube aus, verzichte dafür aber auf anderen Luxus, wie zum Beispiel ein eigenes Auto. Mein Herz habe ich an die Stadt New York verloren, wohin ich im September meine vierte Reise antreten werde. Diesmal allein, nachdem mich mein Freund im letzten Jahr zweimal begleitet hat und mein Vater dieses Jahr im März. Ich liebe die Offenheit und Unverfälschtheit dieser Stadt, in der jeder sein wahres (manchmal auch nicht ganz so schönes) Ich zum Vorschein bringen darf. Manche Menschen finden New Yorker unfreundlich, ich finde sie einfach nur ehrlich. Ich kenne keine andere Stadt, die so schön ist, ohne dass etwas verschönt wird.
Nach meinem ersten Semester in Bonn bin ich mit einer Kommolitonin zusammengezogen in eine kleine Wohnung zwischen den beiden Bonner Stadtteilen Poppelsdorf und Endenich. Das Ganze stellte sich eher als Fehler hinaus, aus dem ich nun die Konsequenz ziehe und wieder zu meinen Eltern ziehe. Das hat auch den schönen Nebeneffekt, dass mehr Geld für meine Leidenschaften wie das einkaufen übrigbleiben. Ich schätze, ich bin einfach ein ganz normales Mädchen, welches es liebt, sich mit vielen schönen Dingen zu umgeben. Schuhe sind da ganz weit vorne und natürlich Handtaschen. Aber auch für Kosmetik gebe ich gerne Geld aus.
Was läge bei den Interessen näher, als auch ein Liebhaber der Serie "Sex and the City" zu sein? Und auch andere (amerikanische) Serien wie "Friends" und "Law and Order: SVU" mag ich sehr gerne, bevorzugt in Originalsprache. Es gibt wohl nichts schlimmeres, als kreischende deutsche Synchronstimmen und krampfhaft übersetzte Witze für mich.
Achja, da ist dann natürlich noch mein Freund, Mathias. Wir sind seit drei Jahren ein Paar und haben gemeinsam schon so einige Höhen und Tiefen durchstanden.
In den nächsten Tagen werde ich wohl mehr über mein aktuelles Leben berichten.